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Maik Wagner, Dr. Irmgard Stippler, Vito Garofalo und Manuel Rose

22.06.2018

AOK Bayern: Spitzengespräch mit der neuen Vorstandschefin

Am 21. Juni 2018 waren der GdS-Bundesvorsitzende Maik Wagner, der stellvertretende Landesvorsitzende der GdS in Bayern Vito Garofalo und Manuel Rose von der GdS-Geschäftsstelle Süd zu Gast bei der neuen Vorstandsvorsitzenden der AOK Bayern Dr. Irmgard Stippler.

In kleiner Runde ging es bei diesem ersten Treffen natürlich nicht nur um das gegenseitige Kennenlernen, sondern auch und gerade um die Themen, die die GdS-Mitglieder in der AOK Bayern derzeit beschäftigen.

 

Auf der politischen Ebene steht dabei zunächst das GKV-Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) mit all seinen Auswirkungen an vorderster Stelle, ebenso das Thema der obligatorischen Anschlussversicherung. Frau Dr. Stippler sieht hier noch viele offene Fragen, die es zu klären gilt – erst dann werden die konkreten Auswirkungen überschaubar werden. Wichtig wird sein, dass der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen für alle Kassen identisch gestaltet, da es sonst zu Wettbewerbsverzerrungen kommt.

 

Es gab einen Austausch über politische Punkte zum Gesetzentwurf. Aus unserer Sicht stimmt Frau Dr. Stippler mit verschiedenen Punkten der GdS-Stellungnahme zum GKV-VEG überein. Dazu gehört beispielsweise der Einkommensausgleich, der in Verbindung mit der paritätischen Finanzierung geregelt wurde. Als Herausforderung sieht die Vorstandsvorsitzende aktuell die politische Tendenz, den Kassen mehr und mehr Gestaltungsspielraum zu nehmen und sie punktuell zum reinen „Zahlmeister“ zu machen. Auch das Ansinnen der Politik, die derzeit vermeintlich gut gefüllten Kassen der GKV zu verteilen, anstatt über mehr Strukturreformen auf Nachhaltigkeit zu setzen, beurteilen sowohl Frau Dr. Stippler als auch die GdS äußerst kritisch.

 

Die Struktur der AOK Bayern – jetzt und in Zukunft – war selbstverständlich eines der Kernthemen des Spitzengespräches in München. Viele Mitglieder haben sich in den vergangenen Monaten mit Anfragen an ihre GdS gewandt, die aus den verschiedenen Projekten und damit verbundenen Änderungen – räumlich oder fachlich – an ihrem Arbeitsplatz resultierten.

 

Frau Dr. Stippler betonte, dass sie auch die Beschäftigten in den wichtigen Fragen der Weiterentwicklung der AOK Bayern mitnehmen wird. Wie die GdS sieht sie die Stärke der AOK Bayern in der Regionalität – diese „Wurzeln“ dürfe man nicht abschneiden.

 

Durch die rasch voranschreitende Digitalisierung ergeben sich zunehmend Möglichkeiten, den Beschäftigten mehr Flexibilität anbieten zu können – wobei beim digitalen Wandel viele Entwicklungen momentan noch gar nicht absehbar sind. Wichtig ist aber, dass die Chancen im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt werden, nicht zuletzt unter dem Aspekt der Personalgewinnung und -bindung.

 

Die GdS signalisierte – wie schon gegenüber dem früheren Vorstandsvorsitzenden Dr. Helmut Platzer – die Bereitschaft, sowohl den Themenkomplex Digitalisierung wie auch strukturelle Veränderungen in der AOK Bayern mittels eines passenden Tarifvertrages zu regeln.

 

 

 

 


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