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11.06.2018

gkv informatik: Verhandlungsergebnis erreicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in der dritten Verhandlungsrunde am 7. Juni 2018 konnten GdS und gkvi ein Verhandlungsergebnis in den Entgelttarifverhandlungen 2018 erreichen. Die Eckpunkte:

-   Erhöhung der Vergütungen um 2,9 Prozent rückwirkend zum 1. März 2018

-   Weitere Erhöhung der Vergütungen um 2,6 Prozent ab 1. März 2019

-   Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit von 39 auf 38,5 Stunden mit Wirkung ab dem 1. Juli 2019

-   Laufzeit 24 Monate (bis zum 29. Februar 2020)

 

Für Auszubildende gelten die gleichen Erhöhungen und Daten.

 

Zudem konnten wir im Rahmen der Verhandlungen erreichen, dass eine Auszahlung von Überstunden bis zu einer Obergrenze von 150 Stunden pro Kalenderjahr ausschließlich einvernehmlich zwischen Mitarbeiter und gkvi vereinbart werden kann. Diese Auszahlungsmöglichkeit ist zudem beschränkt auf die Laufzeit dieses Tarifvertrages, also bis Ende Februar 2020.

 

Zugestanden haben wir der gkvi, dass Beschäftigte in Arbeitnehmerüberlassung über die gesetzliche Grenze von 18 Monaten hinaus bis zu maximal 30 Monate beschäftigt werden können, längstens allerdings bis zum 31. Dezember 2020. Die Verlängerung der Arbeitnehmerüberlassung über die gesetzliche Grenze hinaus ist der GdS schwergefallen. Allerdings hat die Arbeitgeberseite diesen Punkt für unabdingbar gehalten und zudem ernsthaft erklärt, dass es in der aktuellen Übergangsphase für alle Kolleginnen und Kollegen der gkvi eine zusätzliche Belastung darstellen würde, wenn entweder neue Beschäftigte in Arbeitnehmerüberlassung eingearbeitet werden müssten oder aber Stellen wegen der schwierigen Rekrutierung von eigenen Beschäftigten längerfristig unbesetzt bleiben müssten. In den engen Grenzen hat die GdS deshalb die Verlängerung der Arbeitnehmerüberlassung für sinnvoll und tragbar gehalten.

 

Insgesamt ist die GdS mit dem Ergebnis zufrieden. Das von uns bereits zu Beginn der Verhandlungen als Referenz genannte Ergebnis der AOK-Tarifverhandlungen ist im Bereich der linearen Erhöhungen fast erreicht worden, auch wenn die Arbeitgeberseite die 3 vor dem Komma im ersten Jahr auf keinen Fall akzeptieren wollte. Im Gegenzug ist allerdings die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine halbe Stunde ab Mitte 2019 positiv zu bewerten, die den Abschluss als mehr als gleichwertig zum AOK-Ergebnis erscheinen lässt.

 

Beiden Seiten haben eine Erklärungsfrist bis zum 9. Juli 2018 vereinbart.

 

Die GdS wird in den kommenden Tagen eine Mitgliederbefragung durchführen, wobei die GdS-Tarifkommission die Annahme des Verhandlungsergebnisses empfehlen wird.

 

Die Arbeitgeberseite hat sehr deutlich gemacht, dass es weitere Zugeständnisse am Verhandlungstisch nicht geben wird. Wenn dieses Verhandlungsergebnis also von den Mitgliedern der GdS abgelehnt wird, werden wir zu Streikmaßnahmen aufrufen müssen. Ob es dazu kommt, entscheiden unsere Mitglieder.

 

 

 

 


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