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07.03.2018

IKK-Vergütungsrunde 2018: Mogelpackung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Wesentlichen lautet das Arbeitgeberangebot vom 6. März 2018 wie folgt:

Einmalzahlung: 150 Euro

2 Prozent mehr ab 1.4.2018

1,9 Prozent mehr ab 1.4.2019

2,3 Prozent ab 1.1.2020

Umwandlung des Kinderzuschlags in einen erhöhten Familienzuschlag (150 Euro) ab dem 1. Januar 2020 bei Kindergeldberechtigung. Hierbei soll dann nicht mehr geprüft werden, ob der Ehegatte ebenfalls Anspruch auf den Kinderzuschlag hat. Der Familienzuschlag wird bei Vollzeitbeschäftigten in voller Höhe gezahlt, bei Teilzeitbeschäftigten entsprechend anteilig.

Fortführung der ausgelaufenen Übernahmeregelung für Auszubildende

Laufzeit 36 Monate

 

Für IKK-Beschäftigte in Vollzeit mit zwei Kindern errechnen die Arbeitgeber ab dem 1. Januar 2020 eine Vergütungserhöhung in Höhe von 9,1 Prozent, wovon – nach der Rechnung der IKK – 2,9 Prozent auf die geänderten Regelungen zum Kinder- bzw. Familienzuschlag entfallen.

 

Ihre Vorstellung des neuen Angebots leiteten die Arbeitgeber mit der Präsentation einer Studie ein, wonach sich die Zufriedenheit der Arbeitnehmer erst an nachgeordneter Stelle an ihrem Einkommen orientiert. Wichtiger seien z.B. Wertschätzung (hört, hört!) sowie gute und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Diese familienfreundlichen Arbeitsbedingungen wolle man ab 2020 installieren.

 

Was aber gilt für Kolleginnen und Kollegen ohne Kindergeldberechtigung?

 

Es würden die linearen Vergütungserhöhungen gelten, wie sie eben vorgestellt wurden, bei einer Laufzeit von 36 Monaten.

 

Die GdS hat sowohl die Prozente als auch die Laufzeit von 36 Monaten als nicht akzeptabel zurückgewiesen.

 

Die magere Erhöhung der Vergütung und die überlange Laufzeit werden mit dem Mäntelchen „Familienfreundlichkeit“ überdeckt. Sodann wird der Versuch unternommen, dies der GdS als „soziale Errungenschaft“ zu verkaufen!

 

Auf diese Mogelpackung fallen wir nicht rein!

 

Wenn Sie der Meinung sind, dass eine wertschätzende Vergütungserhöhung völlig überbewertet wird, dann lehnen Sie sich bitte entspannt zurück.

 

Wenn Sie dagegen mit der GdS-Tarifkommission/IKK der Auffassung sind, dass die IKK-Beschäftigten nicht vom Vergütungsniveau in der GKV abgehängt werden dürfen, dann stehen Sie jetzt bitte auf und stärken uns den Rücken!

 

Wir kämpfen für Sie um Ihr Einkommen!

 

Bitte beteiligen Sie sich an den kommenden Aktionen wie aktiven Mittagspausen, aber auch Warnstreiks!

 

Informationen hierzu erfolgen in Kürze durch Ihre GdS-Ansprechpartner vor Ort!

 

Die Tarifverhandlungen werden am 25. April 2018 fortgesetzt. Die Arbeitgeber haben damit die Gelegenheit, ein neues Angebot vorzulegen, das Ihren Erwartungen entspricht.

 

Für Sie haben verhandelt:

Sabine Wellnitz (GdS-Bundesgeschäftsstelle), Mathias Findeisen (IKK Brandenburg und Berlin), Stephan Büscher und Franziskus Gläser (beide IKK classic) sowie Jochen Schneider (IKK Südwest).


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