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26.08.2020

DGUV/DRV/SVLFG/BA: 4,8 Prozent – mindestens 150 Euro

Forderungen von GdS und dbb zur Einkommensrunde 2020

Mit der Kernforderung nach 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten geht der dbb in die Einkommensrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Im Organisationsbereich der GdS sind von der Entwicklung im allgemeinen öffentlichen Dienst die Fachbereiche Renten-, Unfall- und landwirtschaftliche Sozialversicherung sowie Bundesagentur für Arbeit betroffen.

Am 25. August 2020 haben die zuständigen Gremien des dbb beamtenbund und tarifunion unter Mitwirkung von GdS-Aktiven erstmals auf digitalem Wege die Forderungen für die Einkommensrunde 2020 mit Bund und Kommunen beschlossen. Die GdS-Tarifkommissionen haben gleichlautende Einkommensforderungen auf Basis der Ergebnisse der Mitgliederbefragungen beschlossen. Bei der Mitgliederbefragung hat sich die Mehrheit unserer Mitglieder für einen Gehaltszuwachs deutlich über drei Prozent ausgesprochen.

Hier die Forderungen im Überblick:
•    Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten
•    Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro sowie eine verbindliche Zusage zur Übernahme der Azubis
•    Verlängerung der Altersteilzeit
•    zusätzliche freie Tage
•    Nahverkehrsticket für alle Azubis
•    zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens und Reduzierung der 41-Stunden-Woche für den Bereich der Bundesbeamten

dbb-Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer erklärte anlässlich der Forderungsbeschlüsse: „Der öffentliche Dienst ist systemrelevant. Also muss er deutlich attraktiver werden. Das galt schon vor Corona und das gilt jetzt erst recht. Unsere Forderungen erheben wir also nicht trotz Corona, sondern wegen Corona.“

Bereits vor der Kündigung der Entgelttabellen gab es als Reaktion auf die Pandemie-Situation ein Angebot an die Arbeitgeberseite, sich zügig auf einen Tarifvertrag mit kurzer Laufzeit und einer Einmalzahlung zu verständigen. Das hätte alle Seiten entlastet, wurde jedoch von der Arbeitgeberseite abgelehnt.

Für die GdS erklärte Siglinde Hasse: „Die Sozialversicherung ist systemrelevant und benötigt dringend gut ausgebildete und motivierte Kräfte. Dazu brauchen wir Wertschätzung durch attraktive Bezahlungs- und Arbeitsbedingungen.“

Am 1. September 2020 beginnen in Potsdam die Verhandlungen, werden am 19./20. September dort fortgesetzt, um am 22./23. Oktober ebenfalls in Potsdam zu enden.

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