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20.02.2019

IKK Brandenburg und Berlin, IKK gesund plus, IKK Nord, IKK Südwest: Herabgruppierung? Nein danke!

In der Auftaktrunde zu den Tarifverhandlungen über eine neue Eingruppierung stellten die Arbeitgeber das von ihnen erarbeitete Konzept vor.

Klar ersichtlich war, dass die Arbeitgeber mit ihrem Entwurf einer neuen Vergütungsordnung zugleich auch eine Absenkung des Eingruppierungsniveaus anstreben, nicht nur, aber gerade auch im Bereich der Sachbearbeitung. Dies würde deutlich mehr als die Hälfte aller Stellen betreffen!


Die GdS-Tarifkommission wollte daher als Erstes geklärt haben, wie der Besitzstand für bereits vorhandene Tarifangestellte, die bereits eingruppiert sind, ausgestaltet wird.


Dabei definieren wir und die Arbeitgeberseite das Thema „Besitzstand“ höchst unterschiedlich!


Unsere Forderung ist, dass die Einführung einer neuen Vergütungsordnung nicht zu Herabgruppierungen führen darf!


Demgegenüber wollen die Arbeitgeber lediglich einen zeitlich befristeten Herabgruppierungsschutz gewähren. Danach sollen alle Tarifbeschäftigten in die neue Eingruppierungswelt übergeleitet werden, was für die heute Beschäftigten vielfach mit einer Herabgruppierung verbunden wäre. Die Differenz zwischen alter und neuer Vergütungsgruppe soll dann als abschmelzbare Zulage gewährt werden


Die Abschmelzung soll jedes Mal erfolgen, wenn eine Vergütungserhöhung erfolgt, aber auch zum Beispiel dann, wenn Beschäftigte in die nächste Stufe ihrer Betriebszugehörigkeit aufsteigen.


Wir lehnen ab, auch nur ansatzweise über eine neue Eingruppierung zu verhandeln, wenn nicht zuvor der Besitzstand für die bereits vorhandenen und eingruppierten Tarifbeschäftigten geregelt ist!


Besitzstand in unserem Sinne bedeutet: Keine Herabgruppierung aus Anlass der Einführung einer neuen Vergütungsordnung!


Wenn auch Sie mit Ihrer Herabgruppierung nicht einverstanden sind, werden Sie Mitglied der GdS: www.gds.de/beitritt


Die Tarifverhandlungen werden am 19. März 2019 fortgesetzt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Für die GdS verhandelten:


Sabine Wellnitz (GdS-Bundesgeschäftsstelle), Mathias Findeisen, Karsten Pusch (beide IKK Brandenburg und Berlin), Jochen Schneider, Gerd Deffner (beide IKK Südwest), Kirsten Pekrone, André Behling (beide IKK gesund plus), Horst Zigler und Dirk Neumann (beide IKK Nord).

 

 

 

 


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