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19.12.2018

GdS-Mitgliederbefragung bei der IKK Nord

Liebe Kolleginnen und Kollegen, über die weitere Vorgehensweise in der Tarifauseinandersetzung mit der IKK Nord haben unsere Mitglieder nun abgestimmt.

Eindeutige Ergebnisse

 


Nur knapp 18 Prozent der Abstimmungsteilnehmer wären mit der vom Vorstand zuletzt angebotenen Erhöhung um 3 Prozent einverstanden, über 82 Prozent wollen hingegen, dass wir das Gesamtpaket vom 18. Juli 2018 abschließen.

 

Und: Die Streikbereitschaft ist hoch! Gerade einmal 25 % würden für die Durchsetzung des Gesamtpaketes momentan nicht streiken!

 

Mögliche Kompromisse

 

Um nun in weiteren Gesprächen auch nach Kompromissen suchen zu können, haben wir diejenigen, die das Gesamtpaket wollen, auch gefragt, welche Teile des Paketes Ihnen besonders wichtig sind. Und auch hier gibt es eine klare Rangfolge:

 

über 86 Prozent wollen die Arbeitszeitreduzierung auf 36 Wochenstunden

knapp 79 Prozent wollen die verbindlichen Eingruppierungsregelungen für alle Beschäftigten

knapp 52 Prozent wollen das Angebot einer Abfindung bei vorzeitigem Renteneintritt erhalten

46 Prozent wollen die verbesserte Regelung zur Unkündbarkeit

knapp 38 Prozent wollen die verbesserte Regelung zur betrieblichen Altersversorgung in Schleswig-Holstein

knapp 24 Prozent würden den TV Azubi-Coach gerne erhalten und

knapp 10 Prozent befürworten den Erhalt der Prämienregelung Innendienst.

 

Dabei sollte allerdings die unterschiedliche Interessenlage der einzelnen Kolleginnen und Kollegen berücksichtigt werden, die wir in den Verhandlungen immer im Auge haben. Als Beispiel sei nur die Entgeltumwandlung, welche nur in Schleswig-Holstein greift, genannt.

 

Weitere Themen

 

Aus den vielen individuellen Rückmeldungen haben wir zwei Schwerpunkte ermittelt. Zum einen wünschen sich viele Kolleginnen und Kollegen eine Verbesserung des Rationalisierungsschutz-TV, insbesondere wird eine Standortsicherung vorgeschlagen. Denn die Digitalisierung einerseits, aber auch die Spekulation über eine mögliche Fusion machen den Beschäftigten Sorgen. Wir nehmen die Sorgen ernst und werden intern beraten, wie wir die Schutzregelungen verbessern können; dies muss anschließend mit der IKK Nord verhandelt werden.

 

Und mehrfach wurde angemerkt, dass die GdS das Verhandlungsergebnis vom 18. Juli 2018 gerichtlich durchsetzen soll. Dazu haben wir bereits Stellung bezogen: Wir sind der Auffassung, dass es eine verbindliche Vereinbarung gibt. Die Mühlen der Gerichte mahlen allerdings bekanntlich nicht schnell. Und in der Zwischenzeit passiert nichts, was ganz sicher nicht im Interesse der Kolleginnen und Kollegen ist.

 

Deshalb setzen wir weiter auf Gespräche. In den letzten Gesprächen ist deutlich geworden, wo der Vorstand Probleme sieht. Im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen sind wir bereit, mit Herrn Hermes über Anpassungen an dem Verhandlungsergebnis vom 18. Juli 2018 zu reden.

 

Wir sind davon überzeugt, dass die Befragung des Vorstandes ein ähnliches Stimmungsbild ergibt wie unsere Mitgliederbefragungen. Und dann sollten alle Seiten nach einer Lösung suchen, die das Gesamtpaket so weit wie möglich erhält, gleichzeitig aber der neuen Situation in der IKK-Gemeinschaft Rechnung trägt.

 

Für die GdS verhandelten:

Stephan Kallenberg (stellv. Bundesgeschäftsführer), Günter Jochmann, Dirk Neumann, Jens Nielsen und Horst Zigler (alle IKK Nord)

 

 

 

 


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