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03.12.2018

BKK-Landesverband NORDWEST: Zweite Verhandlungsrunde - Keine Annäherung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 29. November 2018 haben wir uns erneut mit der Arbeitgeberseite getroffen. Angenähert haben sich beide Seiten nicht.

Der Landesverband beharrt auf der zwingenden Verknüpfung von Gehaltsanpassung und der Verdoppelung des Eigenanteils für die betriebliche Altersversorgung.

 

Konkret wurde uns nun vorgeschlagen, den für 2019 vorgesehenen Erhöhungsschritt aus dem Abschluss des öffentlichen Dienstes (3,09 Prozent) um einen Prozentpunkt zu kürzen, was nichts anderes bedeutet, als dass es nur eine Gehaltserhöhung von 2,09 Prozent im Jahr 2019 gibt. Der Rest soll in die Altersversorgung fließen.

 

Der für 2020 vorgesehene Schritt von 1,06 Prozent soll komplett in die Tabelle fließen, dafür möchte der Landesverband aber bereits jetzt die Zusage, dass von der nächsten in der Zukunft vereinbarten Gehaltsanpassung weitere 0,5 Prozent abgezogen und in die Altersversorgung gesteuert werden, sodass der Eigenanteil der Beschäftigten für die Altersversorgung dann bei 2,91 Prozent läge.

 

Und im Ergebnis hieße das auch: Nach dem bereits sehr zurückhaltenden Abschluss für die Jahre 2017 und 2018, mit dem wir der finanziellen Situation des Landesverbandes Rechnung getragen haben, würden die Vergütungserhöhungen auch in den Jahren 2019 und 2020 die Inflation nicht annähernd ausgleichen.

 

Das geht nicht!

 

Und wir können nicht akzeptieren, dass der Landesverband keinerlei unabhängigen Beleg für den behaupteten zusätzlichen Finanzbedarf für die Altersversorgung vorlegt und auch nicht erklärt, welchen Anteil die Arbeitgeberseite übernehmen will. Denn alles bei den Kolleginnen und Kollegen „abzuladen“ ist schlicht unfair. Es sind Zusagen des Landesverbandes, auf die sich die Beschäftigten verlassen dürfen!

 

Der Landesverband hat nun gedroht, die Möglichkeit des Tarifvertrages zur Altersversorgung zu nutzen, um wieder in die VBL zurückzukehren. Wir glauben nicht, dass das so einfach geht. Und wir finden es ein Unding, dass andere Finanzierungsmöglichkeiten, zum Beispiel eine Sonderumlage für die Mitgliedskassen, nicht einmal geprüft werden. Denn immerhin sind hier nur langjährige und ältere Beschäftigte des Landesverbandes betroffen.

 

Wir haben folgenden Kompromiss zur Vergütungsrunde vorgeschlagen:

 

Erhöhung um 1,19 Prozent zum 1. Januar 2019,

 

weitere Erhöhung um 3,09 Prozent zum 1. April 2019

 

und 1,06 Prozent zum 1. März 2020

 

bei einer Laufzeit bis 31. August 2020.

 

Damit hätten wir die Differenz bei den Erhöhungen zwischen öffentlichem Dienst und  BKK-Landesverband Nordwest aus dem Jahr 2018 ab dem 1. Januar 2019 nachgeholt und würden im Übrigen den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst nachvollziehen.

 

Das hat die Arbeitgeberseite abgelehnt.

 

Ein weiterer Termin wurde nicht vereinbart.

 

Wir gehen davon aus, dass wir um einen Tarifabschluss kämpfen müssen! Deshalb jetzt Mitglied werden! www.gds.de/beitritt

 

 

 

 


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