Rückruf
(0228) 9 77 61-0   |   Einloggen / Registrieren   |   Drucken

Jetzt Mitglied der GdS werden!

Zur Beitrittserklärung
Infos anfordern

Meistgelesen

         
29.11.2018

DAK-Gesundheit: Reorga - aber sozialverträglich!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 26. November 2018 hatte die Tarifkommission von EMG/GdS Gelegenheit, ein intensives Gespräch mit dem Projektleiter der Reorganisation, Andreas Lerch, zu führen.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, zum einen den Stand der Projektplanungen zu hinterfragen und zum anderen einen ersten Ausblick auf die notwendige tarifliche Begleitung zu geben.

 

So richtig viele neue Informationen konnte oder wollte uns die Arbeitgeberseite nicht präsentieren. Klar scheint aber zu sein, dass gut 50 Stellen dauerhaft wegfallen und ungefähr 180 Stellen organisatorisch von der Zentrale abgetrennt und in die Regionen verlagert werden sollen.

 

Die Arbeitgeberseite hat deutlich gemacht, dass von ihrer Seite aus Personalabbauinstrumente nicht erforderlich sind. Angesichts des in der Fläche in vielen Bereichen bestehenden Personalbedarfes seien Instrumente, die die Kolleginnen und Kollegen zu einem vorzeitigen Verlassen der DAK-Gesund¬heit veranlassen könnten, nicht das Gebot der Stunde. Wir haben hingegen deutlich gemacht, dass diejenigen, für die in der neuen Struktur kein Platz mehr ist, Möglichkeiten angeboten bekommen sollten. Das dürfte im Regelfall auch im Sinne der DAK-Gesundheit sein. Ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, aber auch der Schutz vor Herabgruppierungen, wenn im Rahmen der neuen Organisation eine andere Funktion übertragen werden muss, sind für uns selbstverständlich. Die Arbeitgeberseite hat signalisiert, an diesen Grundsätzen,  die bereits in der Anlage 12 für eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen festgeschrieben sind, nicht rütteln zu wollen.

 

Interessanter war aus Sicht der EMG/GdS eine andere Position: Denn Herr Lerch hat deutlich gemacht, die Verlagerung von Stellen nicht bewusst dazu zu nutzen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Weg mit ihrer Arbeit unmöglich zu machen. Mit einem Wort: Die zu verlagernden Stellen sollen nicht ganz bewusst an entfernte und unzumutbare Standorte verschoben werden, um die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Verlassen der DAK-Gesundheit zu bewegen. Diese Methode, die es bei anderen Arbeitgebern durchaus gibt, ist für die DAK-Gesundheit keine Option. Und das ist gut so!

 

Von der EMG/GdS wurden auch die Möglichkeiten zu verbesserten Angeboten für Homeoffice oder alternierender Telearbeit ins Gespräch gebracht. Denn auch so könnte eine veränderte organisatorische Zuordnung von Stellen begleitet und die Kolleginnen und Kollegen vor unnötigen Pendelzeiten geschützt werden. Und schließlich besteht unabhängig von der organisatorischen Zuordnung selbstverständlich auch weiterhin die Möglichkeit, die Arbeitsplätze in den Räumlichkeiten der Zentrale oder zumindest in Hamburg zu belassen. Wir erwarten, dass in einem begleitenden Tarifvertrag die richtigen Antworten für die Kolleginnen und Kollegen in der Zentrale gegeben werden.

 

 

 

 


x
Vorname

Name

Telefonnummer

 
Ich habe ein Anliegen im Bereich

 
Mein Anliegen lautet: