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18.10.2018

BKK-Landesverband NORDWEST: Erste Verhandlungsrunde: Die Vorstellungen gehen weit auseinander!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Sommer hat uns der Vorstand eine Tariferklärung zur Unterschrift übersandt. Inhalt war, dass wir als Vergütungsanpassungen die zweite und dritte Stufe des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst vereinbaren und uns gleichzeitig zu Verhandlungen über einen höheren Eigenanteil zur betrieblichen Altersversorgung verpflichten.

Diese Erklärung hat die GdS nicht abgegeben, nachdem die weit überwiegende Mehrheit unserer Mitglieder dies abgelehnt hat.

 

In einer ersten Verhandlungsrunde haben wir uns nun mit der Arbeitgeberseite ausgetauscht. Eine Annäherung gab es dabei nicht.
Der Landesverband hat erneut die bereits angebotenen Stufen des Tarifabschlusses aus dem öffentlichen Dienst angeboten, ohne Berücksichtigung des größten, ersten Schrittes von 3,19 Prozent. Das bedeutet in Zahlen:

 

Erhöhung der Vergütungen um 3,09 Prozent zum 1. April 2019,

 

weitere Vergütungserhöhung um 1,06 Prozent zum 1. März 2020,

 

Laufzeit der Vereinbarung bis zum 31. August 2020.

 

Im Rahmen eines Gesamtpaketes könne man sich vorstellen, die Erhöhungsschritte jeweils zum 1. Januar wirksam werden zu lassen, um „Leermonate“ zu vermeiden.

 

Gleichzeitig hat der Landesverband den zusätzlichen Finanzierungsbedarf zur betrieblichen Altersversorgung beziffert. Um 1,5 Prozent soll der Eigenanteil der Beschäftigten steigen!

 

Die Beschäftigten sollen also von zwei Vergütungserhöhungen, die mit insgesamt 4,15 Prozent kaum ausreichen, die Inflation auszugleichen, über ein Drittel gleich wieder abgeben.

 

Diese Vorstellungen haben wir klar zurückgewiesen!

 

Wir haben mit dem Landesverband für die Jahre 2016 bis 2018 einen separaten Tarifabschluss vereinbart und dabei auf die uns geschilderte Finanzsituation Rücksicht genommen. Damals wurde uns gesagt, dass man mit einem erheblichen Minus plant und davon ausgeht, die Rücklagen angreifen zu müssen.

 

Tatsächlich hat der Landesverband 2017 ein erhebliches Plus erwirtschaftet. Das ist erfreulich. Es ist aber auch das klare Signal, dass es nun an der Zeit ist, den Beschäftigten etwas zurückzugeben. Wir haben für das Jahr 2018 eine Erhöhung von 2,0 Prozent vereinbart, im öffentlichen Dienst hat es 3,19 Prozent gegeben.

 

Die Differenz von 1,19 Prozent muss deshalb nach unserer Überzeugung in den Jahren 2019 und 2020 zusätzlich zu den weiteren Stufen an die Kolleginnen und Kollegen fließen. Über die Modalitäten kann man verhandeln. Aber eine Steigerung von dann insgesamt 5,34 Prozent ist bei einer Laufzeit von 20 Monaten nicht zu viel verlangt.

 

Aufgrund der Null-Zins-Politik im Euroraum und der damit verbundenen finanziellen Probleme für die betriebliche Altersversorgung sind wir auch bereit, über eine Erhöhung des Eigenanteils der Beschäftigten zu verhandeln. Aber nicht in der vorgeschlagenen Höhe! Wir meinen, dass sich überwiegend der Landesverband an den steigenden Kosten in der Altersversorgung beteiligen muss. Den zusätzlichen Finanzierungsbedarf allein von den Beschäftigten tragen zu lassen, ist nicht interessengerecht.

 

Wir haben die Verhandlungen auf den 29. November 2018 vertagt. Es werden schwierige Gespräche. Umso wichtiger ist es jetzt, dem Arbeitgeber zu zeigen, wie stark wir unter den Beschäftigten vertreten sind.

 

Holen Sie deshalb die noch nicht organisierten Kolleginnen und Kollegen mit an Bord. Werben Sie Mitglieder für die GdS oder werden Sie jetzt selbst GdS-Mitglied!

 

Einfach www.gds.de/beitritt aufrufen.

 

Unterstützen Sie uns! Wir müssen verhindern, dass auf Ihrem Rücken weiter gespart wird.

 

 

 

 


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