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14.08.2019

IKK Nord: Weitere Tarifthemen - Stand der Dinge

Nachdem wir bereits im Mai in einem ersten Gespräch grundsätzliche Positionen und Vorstellungen ausgetauscht haben, hat die Tarifkommission der GdS der Arbeitgeberseite nun im Juli einen Entwurf für eine Neuregelung übermittelt.

 

Unsere Zielsetzung ist dabei, eine echte Beschäftigungssicherung zu erreichen, die den Fokus auf frühzeitige Qualifizierung der Kolleginnen und Kollegen für die sich verändernden Aufgaben in der IKK Nord legt. Der Vorstand treibt die Neuaufstellung der IKK Nord voran und setzt auf die „Digitalisierung“. Diese Richtung wollen wir mitgestalten, und zwar so, dass nach Möglichkeit nicht Personal einfach abgebaut, sondern weiterentwickelt wird. Unser Entwurf setzt deshalb neben einer frühzeitigen und vor allem stetigen Qualifizierung der Beschäftigten auch auf die Möglichkeiten von alternierender Telearbeit und Home-Office.

 

Der Abschluss der Neuregelung von Eingruppierung und Entgelt ist Anfang des Jahres bekanntermaßen nicht zustande gekommen. Damals haben wir aber mit der IKK Nord vereinbart, die Gespräche zu diesem als TVEE benannten Tarifvertrag fortzusetzen, wenn erkennbar ist, dass es eine einheitliche Regelung mit den anderen IKKen, die zu diesem Zeitpunkt mit der GdS verhandelt haben, bis zum 31.Oktober 2019 nicht erreicht wird. Da diese Verhandlungen abgebrochen wurden, nehmen wir auch dieses Thema wieder auf.

 

In den vergangenen Wochen haben sich vermehrt Kolleginnen und Kollegen bei uns gemeldet, um ihrem Unmut über die Arbeitssituation und den Umgang untereinander innerhalb der IKK Nord Luft zu machen. Das haben wir zum Anlass für ein Gespräch zwischen dem stellvertretenden Bundesgeschäftsführer Stephan Kallenberg und dem Vorstand genommen. Dabei wurde insbesondere auch unter Bezugnahme auf den in der Personalversammlung verlesenen anonymen Brief der Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern thematisiert.

 

Der Vorstand sieht hier auch ein Problemfeld, allerdings mit durchaus unterschiedlichen Facetten. Eine alleinige Verantwortung der Führungskräfte ist für ihn nicht erkennbar, er hat aber signalisiert, an der Idee einer Beschwerdestelle mit Mediation festzuhalten, um an den Kern der Probleme zu gelangen. Das begrüßen wir! Denn nur durch das Bereitstellen von kostenlosem Mineralwasser – so lobenswert das ist – werden die Probleme nicht gelöst.

 

Immer wieder nehmen wir wahr, dass die Arbeitsbelastung in den einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich zu sein scheint. Auch das wollen wir weiter aufgreifen. Wir freuen uns deshalb über entsprechende Rückmeldungen an unsere Tarifkommission, gerne auch mit Lösungsvorschlägen, die wir mit dem Vorstand thematisieren können.

 

Ein Problemfeld scheint zu sein, dass bei bereits erfolgten Umsetzungen von Kolleginnen und Kollegen die notwendige Qualifizierung für die Aufgabe nicht bzw. nicht rechtzeitig oder nicht ausreichend stattfindet. Da auch eine nicht durchgeführte Qualifizierung eine Mehrbelastung bei der täglichen Arbeit zur Folge hat und damit zu Stress und gesundheitlichen Problemen führen kann, werden wir in diesem Punkt auf den Vorstand zugehen.

 

Für die GdS verhandeln: Stephan Kallenberg (stellvertretender GdS-Bundesgeschäftsführer), Günter Jochmann, Dirk Neumann, Jens Nielsen und Horst Zigler (alle IKK Nord)

 

 

 

 

Dateien:
20190814_IKK_Nord_SPEZIAL.pdf368 K

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