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30.04.2019

MDK/MDS: Vergütungsrunde 2019 - Erstes Angebot zu wenig!

Sie machten zunächst deutlich, dass sie eine eher kurze Laufzeit anstreben. Vor dem Hintergrund, dass die Neuordnung der Eingruppierung sicher zu Mehrausgaben führen werde, könne man sich nicht schon jetzt für mehrere Jahre auf lineare Steigerungsraten festlegen.

 

Die Arbeitgeber legten deshalb ein erstes Angebot für eine Vergütungssteigerung in Höhe von 2,5 Prozent mit einer Laufzeit von 14 Monaten vor.

 

Die gewünschte individuelle Wahlmöglichkeit zwischen Vergütungserhöhung und einer entsprechenden Arbeitszeitverkürzung stieß bei der MDK-Tarifgemeinschaft nicht auf Gegenliebe. Jede Form der Arbeitszeitverkürzung sei derzeit mit der hohen Auftragszahl nicht zu vereinbaren. Alle Beschäftigten würden gebraucht, nicht umsonst sei das Personal in den letzten Jahren massiv aufgestockt worden.

 

Aus dem gleichen Grund sei auch die Altersteilzeit aus Sicht der Arbeitgeber nicht mehr zeitgemäß. Da jedoch der Wunsch der Beschäftigten nach Altersteilzeit nach wie vor groß sei, werde man in der nächsten Verhandlungsrunde am 14. Mai 2019 ein Angebot für eine modernere Altersteilzeitlösung vorlegen.

 

Die Problematik der Überstundenzuschläge dagegen wolle man nicht innerhalb der Vergütungsrunde, sondern im Zusammenhang mit den anderen Manteltarifthemen bearbeiten. Das Thema sei im Rahmen des MDK-T anders zu bewerten als in dem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall, da der MDK-T für Teilzeit- wie Vollzeitbeschäftigte gleichermaßen Überstundenzuschläge erst ab der 41. Wochenarbeitsstunde vorsehe.

 

Flexiblere Arbeitszeiten sollen allerdings auch nach dem Willen der Arbeitgeber in den Mantelgesprächen thematisiert werden.

 

Das lineare Angebot ist noch weit entfernt von einer akzeptablen Größenordnung; die GdS erwartet in der nächsten Runde deutlich mehr. Zur Laufzeit besteht Verhandlungsbereitschaft.

 

Zu den Positionen der MDK-Tarifgemeinschaft hinsichtlich der anderen Themen wird sich die GdS in der nächsten Runde Mitte Mai äußern.


Für die GdS verhandelten: Henrike Kaesler (GdS-Geschäftsstelle Ost), Christian Finkermann (MDK Nord), Bernhard Roer (MDK Westfalen-Lippe), Manuela Rohde (MDK Nordrhein), Dr. Elke Schöne-Plaumann (MDK Berlin-Brandenburg) und Ursula Steenmann (MDS)

Dateien:
20190430_MDK_SPEZIAL.pdf366 K

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