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Von links nach rechts: Martin Wichmann, Andrea Rutz-Lorenz, Roland Greinke,

04.05.2018

DRV Bund: Dialog mit Herrn Dr. Fasshauer

Am 25. April 2018 trafen sich Herr Dr. Fasshauer und die GdS zu einem Gedankenaustausch. Folgende Themen wurden unter anderem erläutert:

die aktuelle Situation der DRV Bund,

der neue „Pool“ für Nachwuchskräfte,

die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt,

das Beurteilungswesen,

die Verbeamtung im Hause und

die Verlagerung der Beihilfestelle in die Personalabteilung.

 

Zur aktuellen Situation der Deutschen Rentenversicherung führte Herr Dr. Fasshauer aus, dass die Deutsche Rentenversicherung Bund als Arbeitgeber an sich als auch hinsichtlich der Digitalisierung zukunftsfähig aufgestellt sei. Die GdS begrüßte, dass neben dem Entgelt auch die von uns seit Jahren geforderten Themen der Gesundheit der Beschäftigten, flexiblere Arbeitszeiten und das lebenslange Lernen als bedeutende Faktoren für die Attraktivität der Deutschen Rentenversicherung Bund erkannt werden.

 

Einigkeit herrschte auch bei der Bedeutung der Nachwuchskräfte für die Zukunft der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Ansichten hinsichtlich des Umgangs mit den Nachwuchskräften und Bestandsbeschäftigten sowie deren Tätigkeiten waren aber durchaus verschieden. So sehen wir das Thema des gemeinsamen „Pools“ weiterhin kritisch.

 

Große Offenheit zeigte Herr Dr. Fasshauer für unsere Positionen zu den Thematiken der Digitalisierung. Ein aktives Qualifizierungsmanagement und auch das lebenslange Lernen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Herr Dr. Fasshauer betonte, dass auch bei der Deutschen Rentenversicherung Bund der Entwicklungsdialog mit den Beschäftigten ein Leitbild ist. Grundsätzlich sollen für die Beschäftigten ausreichende Aufstiegsperspektiven bestehen.

 

Herr Dr. Fasshauer teilte mit, dass ein überarbeitetes System der wertschätzenden Leistungsrückmeldung sowohl für Beamte als auch für Tarifangestellte geschaffen werden solle. Der Blick in die Zukunft des jeweiligen Beschäftigten bekomme dabei mehr Gewicht, in bestimmten Positionen auch verbunden mit einem Entwicklungsplan. Dies werde aber noch mit den Personalvertretungen diskutiert.

 

Wenig Konsens gab es hingegen beim Thema Verbeamtung, die offenbar weiterhin nicht gewünscht wird. Dabei wird aus unserer Sicht übersehen, dass die Verbeamtung gerade auch im hart umkämpften Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt das ausschlaggebende Entscheidungsmoment für Bewerber liefern kann.

 

Bezüglich unserer Bedenken zur Verlagerung der Beihilfe in die Personalabteilung gab Herr Dr. Fasshauer an, dass diese Verlagerung der Zusammenlegung der SAP-Einheiten und der  daraus resultierenden positiven Synergieeffekte diene. Herr Dr. Fasshauer versicherte, dass der Datenschutz gewahrt bleibe. Die GdS wird dieses kritisch „im Auge behalten“.

 

Den rund zweistündigen Dialog empfanden alle Gesprächsteilnehmer als Erfolg. Die von uns bereits vor Jahren geforderten Ziele unter anderem der Gesundheitsförderung, der aktiven Qualifizierung der Beschäftigten und der Stärkung des Nachwuchses wurden in diesem Gespräch bestätigt.

 

Der regelmäßige Austausch zu aktuellen Themen soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.

 

Gesprächsteilnehmer für die Geschäftsführung der DRV Bund: Dr. Stephan Fasshauer, Bernhard Wilken

 

Gesprächsteilnehmer für die GdS: Siglinde Hasse (GdS-Bundesgeschäftsführerin), Martin Wichmann (GdS-Geschäftsstelle), Andrea Rutz-Lorenz, Frank Mathiske, Roland Greinke (alle DRV Bund)

 

 

 

 


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