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28.11.2017

Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit AOK Nordost: Es reicht noch nicht

Am 13./14. November 2017 haben GdS und AOK Nordost Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit (ATZ) aufgenommen. Damit soll einem künftigen Personalüberhang entgegengewirkt werden, der sich durch die Zusammenführung der drei Datenbestände der Ursprungskassen (KaZu) und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitsabläufe ergeben könnte.

Die GdS begrüßt diesen Ansatz, da schon seit Jahren ältere Beschäftigte häufig den Wunsch nach Altersteilzeit äußern.

 

Eröffnet werden soll die Möglichkeit der ATZ für Beschäftigte der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1957, die seit mindestens zehn Jahren bei der AOK beschäftigt sind. Die individuellen ATZ-Vereinbarungen sollen eine Laufzeit zwischen einem und vier Jahren haben und grundsätzlich in Form des Blockmodells durchgeführt werden.

 

Über die vorgenannten Punkte konnte bereits Konsens zwischen den Tarifpartnern hergestellt werden. Uneinigkeit besteht allerdings noch über die finanzielle Ausstattung der ATZ.

 

Die AOK hat zunächst eine Aufstockung des Teilzeitgehalts auf max. 78 Prozent des bisherigen Nettoentgelts und Zahlung der Rentenversicherungsbeiträge und der Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung auf 85 Prozent des Vollzeitentgelts angeboten.

 

In einer zweiten Verhandlungsrunde am 27. November in Berlin bot die AOK immerhin eine verbesserte Aufstockung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur betrieblichen Altersversorgung bis auf 95 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze an. 

Entscheidend ist jedoch aus Sicht der GdS eine auskömmliche Aufstockung des ATZ-Gehalts, damit die Beschäftigten sich deren Inanspruchnahme überhaupt leisten können. Gefordert hat die GdS eine Aufstockung in der gleichen Höhe, wie sie im früheren AOK-ATZ-Tarifvertrag und auch in der geltenden ATZ-Regelung der AOK PLUS vereinbart worden war, nämlich auf 84 Prozent des vorherigen Bruttogehalts, mindestens aber 85 Prozent vom vorherigen Netto.

 

Das Angebot der AOK bleibt bisher mit einer Aufstockung auf 78 Prozent des vorherigen Bruttogehalts (mindestens 81 Prozent vom vorherigen Netto) deutlich hinter dieser Forderung zurück.

 

Das ist aus Sicht der GdS zu wenig, wie heute die GdS-Tarifkommission auf Bundesebene unter Führung des GdS-Bundesvorsitzenden bekräftigte. Die GdS erwartet daher ein verbessertes Angebot von der AOK Nordost.

 

Für die GdS verhandelten: Henrike Kaesler (GdS-GSt. Ost), Silvia Delin, Ellen Lemke, Ronny Marks und Manuel-Markus Skircke (alle AOK Nordost)

 

 

 

 

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