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Von links nach rechts: Carsten von Fintel, Daniela Teichert, Frank Michalak, Susann Schumacher, Silvia Delin, Ellen Lemke, Nico Conrad, Henrike Kaesler, Sabine Dannenberg, Manuel-Markus Skircke

24.10.2017

AOK Nordost: Ihre GdS beim Vorstand - Gespräch zur Digitalisierung geführt

Zu einem Gespräch mit dem Schwerpunktthema „Digitalisierung und ihre Folgen“ trafen sich Vertreter(innen) der GdS mit dem Vorstand der AOK Nordost in Teltow.

Die GdS eröffnete den Austausch mit den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung anlässlich der letzten Personalversammlung. Auch wenn sich knapp ein Drittel der Beschäftigten schon gut gerüstet sehen für die zunehmende Digitalisierung, besteht aus Sicht einer deutlichen Mehrheit noch erheblicher Bedarf an Information, Qualifikation und aktiver Begleitung der Beschäftigten.

Einig waren sich beide Seiten darüber, dass die Digitalisierung grundsätzlich nicht aufzuhalten ist. Umso mehr kommt es darauf an, die Beschäftigten mitzunehmen in die neue, veränderte Arbeitswelt und für weiterhin sichere, gute Arbeitsbedingungen zu sorgen.

 

Der Vorstand erläuterte sein Vorhaben, bis Ende 2019 eine valide Grundlage für die künftige Personalbemessung zu schaffen. Dabei müssten auch die Effekte der Zusammenführung der drei Datenbestände der ursprünglich getrennten Kassen berücksichtigt werden, die bis Ostern 2018 abgeschlossen sein soll.

 

Parallel dazu sei bereits die Prozessoptimierung im Zuge der zunehmenden Digitalisierung angestoßen worden.

 

Beides werde zu einer spürbaren Entlastung führen und mittelfristig weniger Personal erforderlich machen.

 

Besonders wichtig war der GdS daher die erneute Bestätigung der Zusage, dass betriebsbedingte Kündigungen auch weiterhin ausgeschlossen bleiben.

 

Auch zusätzliche Standortschließungen seien nicht geplant, betonte der Vorstand; es gelte weiterhin das bereits bekannte Markt- und Standortkonzept.

 

Neu hingegen war die Ankündigung des Vorstandes, nun doch eine Altersteilzeitregelung anbieten zu wollen.

 

Die aktuell gute finanzielle Lage der AOK Nordost mache es möglich, dem Wunsch vieler älterer Beschäftigter Rechnung zu tragen.

 

Ziel der AOK sei es, ein Blockmodell mit vierjähriger Laufzeit anzubieten, sodass  bis Ende 2019 die Personalstärke noch annähernd unverändert bleibe und die Veränderungsprozesse damit besser abgefedert werden könnten.

 

Die GdS begrüßte die Entscheidung für eine Altersteilzeitregelung ausdrücklich, machte allerdings darauf aufmerksam, dass diese tarifvertraglich vereinbart werden müsse. Da schon das Altersteilzeitgesetz einen Tarifvertrag verlange, sei eine Regelung durch Dienstvereinbarung nicht ausreichend. Die GdS halte einen Haustarifvertrag, der speziell auf die Gegebenheiten der AOK Nordost zugeschnitten sei, für die beste Lösung. Dieser biete mehr Rechtssicherheit als eine Dienstvereinbarung.

 

Der AOK-Vorstand würde zwar eine Dienstvereinbarung bevorzugen, steht jedoch auch einer tariflichen Regelung nicht ablehnend gegenüber.

 

Beide Seiten vereinbarten, im Gespräch zu bleiben und einvernehmliche Lösungen zu suchen.

 

 

 

 

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