Rückruf
(0228) 9 77 61-0   |   Einloggen / Registrieren   |   Drucken
28.09.2017

gkv informatik: Zweite Verhandlungsrunde

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 21. September 2017 haben wir die Verhandlungen mit der gkvi über einem Tarifvertrag zum Rationalisierungsschutz fortgesetzt.

Dabei konnten weitere Fortschritte erzielt werden. Insbesondere gibt es bereits ermutigende Zwischenstände bei der Frage der Zumutbarkeit von Versetzungen, Mobilitäts- bzw. Flexibilitätsregelungen sowie im Hinblick auf eine abgestufte Sicherung der Beschäftigung unter Berücksichtigung von sozialen Kriterien.

 

Zu Beginn der Verhandlungen hat die gkvi aber zunächst zu den von der GdS in der vorherigen Runde angesprochenen Anwendungs- bzw. Umsetzungsproblemen des TV gkvi 2020 Stellung genommen.

 

Auch hier konnte in einigen Punkten Konsens erzielt werden. So sind sich zum Beispiel beide Seiten darüber einig, zukünftige Tarifverträge mit deutlich weniger Querverweisen zu formulieren, um die Verständlichkeit zu erhöhen. Die gkvi hat auch ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Einmalzahlung im Rahmen von vereinbarter Altersteilzeit direkt in die Rentenkasse einzuzahlen.

 

Im Hinblick auf die streitige Frage, ob vor Inanspruchnahme einer Altersteilzeit ein zuvor aufgebautes Rufbereitschaftskonto ganz oder zumindest zu großen Teilen ausgeglichen sein muss, hat man signalisiert, für den betroffenen, eher kleinen Personenkreis, passende individuelle Lösungen anzubieten. Betroffene GdS-Mitglieder sollten, sofern sie mit den angebotenen individuellen Lösungen nicht einverstanden sind, umgehend Kontakt zu uns aufnehmen.

 

Noch keine Lösung erzielen konnten wir in den streitigen Fragen zur Umsetzung der Altersteilzeit generell sowie bei der Frage, ab wann ein Mitarbeiter Anspruch auf den Abschluss eines Aufhebungsvertrages gegen Abfindung hat.

 

Ebenfalls streitig geblieben ist die Frage der Einbeziehung der Überstundenvergütung in die Berechnung der Altersteilzeitbezahlung. Hier gibt es einen klaren Dissens zwischen gkvi und GdS.

 

Während sich die Arbeitgeberseite auf den Standpunkt stellt, dass eine Einbeziehung der Überstunden schon deshalb ausscheiden muss, weil Beschäftigte in Altersteilzeit grundsätzlich von Überstunden ausgeschlossen sind, bleibt die GdS dabei, dass es hierzu eine eindeutige Vereinbarung in den Gesprächen gab, wonach neben der Bezahlung für Rufbereitschaften und Schichtdienste auch die Überstundenvergütungen in die Altersteilzeitvergütung einfließen sollten.

 

Wir bleiben am Ball!

 

Die Verhandlungen werden voraussichtlich am 2. November 2017 fortgesetzt.

 

 

 

 

Login

Username

Passwort

x
Vorname

Name

Telefonnummer

 
Ich habe ein Anliegen im Bereich

 
Mein Anliegen lautet: