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21.09.2017

Schwenninger Krankenkasse: Verhandlungsergebnis erzielt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, es hat länger gedauert als gedacht, inzwischen hat die GdS mit der Schwenninger Krankenkasse ein Verhandlungsergebnis mit folgenden Eckpunkten erzielen können:

● Erhöhung der Vergütungen und Ausbildungsvergütungen um 2,0 Prozent zum 1. April 2018

 

● weitere Erhöhung der Vergütungen und Ausbildungsvergütungen um 2,1 Prozent zum 1. April 2019

 

● Erhöhung der Betriebsprämie auf maximal 500 Euro ab 2019

 

● Laufzeit der Vereinbarung bis zum 31. Dezember 2019

 

Es waren schwierige Verhandlungen! Das liegt nicht zuletzt an der nicht einfachen finanziellen Situation in der GKV, insbesondere bei vielen Betriebskrankenkassen. Deshalb muss auch die Schwenninger Krankenkasse streng haushalten.

 

In intensiven Gesprächen war es der GdS deshalb nicht möglich, die im Vorfeld von den GdS-Mitgliedern erfragte Erwartungshaltung, die bei einer Anhebung von gut 3,0 Prozent für das Jahr 2018 lag, zu erreichen. Dennoch ist die Anhebung um 2,0 Prozent jedenfalls nach allen aktuellen Prognosen oberhalb der für 2018 zu erwartenden Inflationsrate.

 

Für das Jahr 2019 ist dies bei der geplanten Anhebung um 2,1 Prozent hingegen nicht sicher. Wir konnten deshalb mit der Schwenninger ein Sonderkündigungsrecht der Vergütungsvereinbarung mit Wirkung zum 30. Juni 2019 vereinbaren, das dann zum Tragen kommt, wenn die Inflationsrate im April 2019 oberhalb der vereinbarten Erhöhung um 2,1 Prozent liegen sollte. Wir hätten dann die Möglichkeit, eine weitere Anhebung für die zweite Jahreshälfte 2019 auszuhandeln.

 

Intensiv wurde darüber hinaus über einzelne Klauseln im Haustarifvertrag verhandelt. Wir haben eine bessere Berücksichtigung der Verweilzeiten bei Höhergruppierungen, eine weitere Teilzeitoption und die Gewährung eines Zuschlages bei Arbeit an nicht bundesweiten Feiertagen erreichen können. Zudem haben wir die Dauer von Dienstreisen inklusive Fahrzeit auf zehn Stunden begrenzt.

 

Dem Vorschlag der GdS, die Höherstufungen zukünftig ausschließlich vom Zeitablauf abhängig zu machen, auf eine Leistungsbeurteilung zu verzichten und die Tabellenstruktur um eine vierte Stufe zu ergänzen, hat die Arbeitgeberseite zunächst abgelehnt. Wir haben aber vereinbart, grundsätzlich zur Vergütungssystematik zu verhandeln.

 

Für die GdS verhandeln:
Stephan Kallenberg (stellvertretender GdS-Bundesgeschäftsführer, Alexandra Biederbeck, Birgit Flier, Horst Kessel und Thorsten Schaper (alle Schwenninger)

  

 

 

 

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