Rückruf
(0228) 9 77 61-0   |   Einloggen / Registrieren   |   Drucken
18.09.2017

gkv informatik: Tarifverhandlungen gestartet

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie im Rahmen der Verhandlungen zum Tarifvertrag gkvi 2020 vereinbart, haben wir am 14. September 2017 die Gespräche mit der gkvi aufgenommen, um zu einer dauerhaften tariflichen Regelung zur Begleitung von organisatorischen Änderungen zu kommen.

Bekanntermaßen gilt der Tarifvertrag gkvi 2020 zeitlich befristet bis Ende 2022, sodass eine Anschlussregelung für die Zeit ab dem 1. Januar 2023 ausgehandelt werden soll. Zu diesem Ziel haben sich sowohl die GdS als auch die gkvi bekannt.

 

Die erste Gesprächsrunde stand aber zunächst im Zeichen der Diskussion über die Anwendung des Tarifvertrages gkvi 2020. Die GdS hat hierbei Kritik an der Umsetzung einzelner Maßnahmen geübt. Insbesondere gefällt uns nicht, dass Anträge auf Altersteilzeit nach wie vor nicht beschieden sind. Aus Sicht der GdS sollte Altersteilzeit mit Wirkung ab dem 1. Juli 2017 möglich sein. Dies ist jedoch nicht realisiert worden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt scheint es nicht möglich zu sein, die Altersteilzeitbezüge unter Berücksichtigung der vereinbarten Aufstockung nachvollziehbar zu berechnen – dies ist aus Sicht der GdS inakzeptabel.

 

Ebenfalls gerügt hat die GdS die beabsichtigte Nichtberücksichtigung der Überstundenvergütung bei der Altersteilzeitvergütung. Wir haben die damaligen Absprachen eindeutig anders in Erinnerung. Das Gleiche gilt für den von der gkvi geforderten Abbau des Rufbereitschaftskontos, das vor Inanspruchnahme der Altersteilzeit ganz oder teilweise ausgeglichen sein muss. Die GdS hat in den Verhandlungen mehrfach darauf hingewiesen, dass es nicht zielführend und ungerecht ist, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein solches Konto über Jahre mit Zustimmung des Arbeitgebers aufgebaut haben, nun gezwungen werden, das Konto auszugleichen, um überhaupt Altersteilzeit in Anspruch nehmen zu können.

 

Letztlich kann diese Vorgehensweise sicher auch nicht im Sinne der gkvi sein, die inzwischen in einigen Bereichen deutlich unterbesetzt ist. Die unnötigen Fehlzeiten durch den erzwungenen Ausgleich des Rufbereitschaftskontos erschweren die Situation dann zusätzlich. Die Arbeitgeberseite hat zugesagt, die angesprochenen Probleme noch einmal intern zu besprechen, um möglichst einvernehmliche Lösungen herbeizuführen.

 

Die eigentlichen Gespräche zu einer Anschlussregelung für den Tarifvertrag gkvi 2020 waren demgegenüber relativ harmonisch. Bei den Themen Geltungsbereich und Schutz der Auszubildenden haben sich beide Seiten bereits deutlich annähern können. Die schwierigen Themen, wie Besitzstandswahrung, Mobilität, Standortsicherung und Versetzungskriterien kommen aber erst noch.

 

Die Gespräche werden bereits am kommenden Donnerstag, den 21. September 2017, fortgesetzt.

 

 

 

 

Login

Username

Passwort

x
Vorname

Name

Telefonnummer

 
Ich habe ein Anliegen im Bereich

 
Mein Anliegen lautet: