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Peter Lutz (AOK), Siegfried Zeiher, Marco Eberle, Maik Wagner (alle GdS), Siegmar Nesch (AOK), Manuel Rose (GdS), Sven Busch (AOK)

04.07.2017

Spitzengespräch der GdS mit der AOK Baden-Württemberg

Am 27. Juni 2017 hat in der Hauptverwaltung der AOK Baden-Württemberg in Stuttgart ein Spitzengespräch zwischen dem GdS-Bundesvorsitzenden Maik Wagner, Vertretern des GdS-Landesverbandes Baden-Württemberg und dem AOK-Vorstand stattgefunden. Als Gesprächspartner stand der GdS-Delegation der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Siegmar Nesch zur Verfügung.

Den Einstieg ins den Dialog bildete ein Rückblick auf die Tarifverhandlungen, die zur Sicherung der betrieblichen Zusatzversorgung geführt wurden. Für die AOK Baden-Württemberg betraf dies die ZVK. Trotz der schwierigen Verhandlungen können beide Seiten nun mit der Lösung leben, die am Verhandlungstisch gefunden wurde. Über die Neuregelung und die Auswirkungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichtete die GdS bereits im „GdS spezial“ vom 14. Juni 2017.


Was die Zusatzversorgung für die BAT-Angestellten ist, ist für die DO-Angestellten die künftige Pension. Auch in diesem Bereich zeigt sich die AOK Baden-Württemberg gut aufgestellt, die Rückstellungen hierfür liegen laut Herrn Nesch derzeit über dem Soll. Das Blüm-Zitat konnte er dennoch nicht verlauten lassen, dazu seien die künftigen Entwicklungen auf den Finanzmärkten schlicht zu unvorhersehbar. Von GdS-Seite wurde ergänzt, dass die generell gute finanzielle Aufstellung der AOK Baden-Württemberg sich natürlich auch im nächsten Tarifergebnis widerspiegeln muss. Für die erkennbar gute Arbeit erwarten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine angemessene finanzielle Teilhabe.


Das Thema Digitalisierung und deren Gestaltung lag der GdS am Herzen. Nachdem hierzu erst kürzlich ein grundsätzliches Positionspapier auf Bundesebene erarbeitet wurde (siehe GdS-Magazin Heft 6-2017), stieß das Thema auch beim AOK-Vorstand auf offene Ohren. Die AOK Baden-Württemberg ist sich der Verantwortung bewusst und will ihre Mitarbeiter auch in diesem Themengebiet „mitnehmen“. Dies soll beispielsweise auch durch Unterstützung im Bildungsbetrieb erfolgen, wenn sich Kernqualifikationen verändern. Alles in allem will man die Veränderungen jedoch dem Motto „Gesundnah“ unterordnen, was bedeutet, dass die Beratung vor Ort erhalten bleiben soll. Dies ist ebenfalls für die GdS ein Punkt von enormer Wichtigkeit.


Der Themenkomplex Ausbildung und Übernahmesituation hat bei der AOK Baden-Württemberg nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die GdS sprach dafür ein Lob aus. Vor allem die Kontinuität, mit der die letzten Jahre an diesem zentralen Thema gearbeitet wurde und wird, müsse unbedingt auch künftig erhalten bleiben.


Herr Nesch betonte, dass dies nicht immer einfach ist – schließlich stehe man im „Ländle“ als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Wettbewerb mit Weltunternehmen wie SAP oder Daimler. Die GdS wird das Ihre tun, um die tariflichen Bedingungen hierfür auch künftig zu gestalten. Das gilt nicht nur für den Bereich Aus- und Fortbildung, sondern für das Gesamtpaket „attraktiver Arbeitsplatz“.


Auch wenn zwischen GdS und AOK Baden-Württemberg der grundsätzliche Konsens besteht, dass die Attraktivität des Arbeitsplatzes nicht ausschließlich an der Bezahlung gemessen werden kann, meldete die GdS hinsichtlich der Eingruppierungsmerkmale dennoch Reformbedarf an.


Der konstruktive Dialog zwischen AOK Baden-Württemberg und GdS soll zu gegebener Zeit fortgesetzt werden.

 

 

 

 

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