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22.12.2016

AOK: Kein Stillstand im Tarifgeschäft!

Unter diesem Motto haben sich die Tarifvertragsparteien am 20./ 21. Dezember 2016 in Berlin getroffen, um neben der betrieblichen Altersversorgung auch den Sozialzuschlag nach § 21 Absatz 1 Nr. 5 BAT/AOK-Neu sowie den Gesundheitszuschuss zu verhandeln.

Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen, insbesondere der steigenden Lebenserwartung und der Niedrigzinsphase war die zukunftssichere Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung zentrales Thema der Tarifverhandlungen. Ein ambitioniertes Vorhaben verbunden mit einer Wunschliste, die auf beiden Seiten sehr lang ist.

 

Während auf Arbeitgeberseite im Vordergrund steht, dass die Beteiligung der Arbeitnehmer und Arbeitgeber erheblich angehoben werden soll, sieht sich die GdS aber auch neben dem erklärten Ziel, die betriebliche Altersversorgung zukunftssicher zu machen, in der Verantwortung, die zum Erhalt der tariflichen Leistungen notwendigen Belastungen für die Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. Als möglicher Ausgleich wurde deshalb durch die GdS die Frage nach einer Erhöhung des Weihnachtsgeldes auf 100 Prozent in die Waagschale gelegt.

 

Die Verhandlungen werden im April 2017 fortgesetzt.

 

Daneben haben sich die Tarifvertragsparteien auf Klarstellungen zum Sozialzuschlag geeinigt. Von der Beantragung bis zur tatsächlichen Gewährung war bisher ein hoher Verwaltungsaufwand notwendig. Ab 1. Januar 2017 ist der Erhalt des Sozialzuschlages nur noch vom nachgewiesenen Anspruch auf Kindergeld abhängig.

 

Der Gesundheitszuschuss in Höhe von 75 Euro für die Beschäftigten, die eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio nachweisen, wurde um das Jahr 2017 verlängert! Darüber hinaus konnten sich die Tarifvertragsparteien darüber einigen, dass der Gesundheitszuschuss auch für Vereine zu gewähren ist, die ein Fitnessstudio integriert haben.

 

Nun müssen die beiderseitigen Gremien den Vereinbarungen zustimmen. Die Erklärungsfrist hierfür läuft bis zum 31. Januar 2017.


Für die GdS verhandelten: Siglinde Hasse (GdS-Bundes-geschäftsführerin), Maik Wagner (GdS-Bundesvorsitzender), Marco Eberle (AOK Baden-Württemberg), Uwe Primus (AOK NORDWEST), Frank Bäumer (AOK Rheinland/Hamburg), Klaus Thormeier (AOK Niedersachsen), Volker Leopoldseder (AOK Bayern), Henrike Kaesler (GdS-Geschäftsstelle Ost) sowie Christina Schlegel (GdS-Bundesgeschäftsstelle)

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